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Update dieser Seite: 22.10.00

Kräutertee

Der Gärtner: Sacha Markus Sedleger, Schweiz


A

Anis:
blähungswidrig, auswurfsfördernd bei Husten, milchbildend während der Stillzeit.
Arnikablüten:
innerlich: möglichst nur homöopathisch anwenden; blutdrucksenkend, kreislaufanregend;
äusserlich: entzündungswidrig, Auflösung von Blutergüssen.
Augentrost:
entzündungswidrig bei Augenleiden (wenn keine Besserung eintritt: Augenarzt!

B

Baldrianwurzel:
beruhigend, gegen Schlaflosigkeit
Bärentraubenblätter:
desinfizierend auf die Harnwege (Wirkung zweifelhaft, keine Dauertherapien!)
Beinwell:
entzündungswidrig, wundheilend, verflüssigt Wundsekrete, bei schlecht heilenden Wunden, offenen Beinen, Rheuma, Quetschungen usw. (nur äusserlich anwenden!)
Birkenblätter:
wassertreibend (ohne die Nieren zu reizen)
Bohnenkraut:
verdauungsfördernd, Gewürz.
Bohnenschalen:
leicht blutzuckersenkend (aber nur in Verbindung mit ärztlicher Therapie anwenden).
Brennesseln:
wassertreibend ("blutreinigend"), frisch auch als Gemüse (hoher Eisengehalt).
Brunnenkresse:
stoffwechselanregend, ("blutreinigend").

C

 
 

D

Dill:
verdauungsfördernd, Gewürz.

E

Ehrenpreis:
auswurfsfördernd, wassertreibend, wundheilend.
Eichenrinde:
zusammenziehend, zu Bädern und Spülungen, bei übermässiger Schweissbildung, bei innerlicher Anwendung Gefahr von Magenreizungen.
Eisenkraut:
beruhigend, Genusstee.
Enzianwurzel:
appetitanregend, verdauungsfördernd, leicht blutdrucksteigernd.

F

Faulbaumrinde:
abführend (nicht dauernd anwenden).
Feldthymian:
gegen Husten, aber weniger wirksam als echter Thymian.
Fenchel:
blähungswidrig, milchbildend während der Stillzeit, auswurfsfördernd bei Husten.
Flohsamen:
mild abführend (mit viel Wasser einnehmen) bei Entzündungen im Verdauungstrakt.
Frauenmantel:
zusammenziehend, stopfend, krampflösend.

G

Gänsefingerkraut:
zusammenziehend, krampflösend, äusserlich bei schlecht heilenden Wunden.
Goldmelisse:
schwach beruhigend, antimikrobiell.

H

Hagebutten:
leicht harntreibend, Vitamin-C-Spender, Genusstee.
Hauhechel:
wassertreibend
Henna:
zur Haarfärbung.
Heidelbeeren:
getrocknet gegen Durchfall.
Heidelbeerblätter:
schwach blutzuckersenkend (nur in Verbindung mit ärztlicher Therapie anwenden).
Heublumen:
zu Bädern bei Rheuma und Hexenschuss.
Hirtentäschelkraut:
blutstillend, Wirkung unsicher, nicht bei Blutdruckproblemen oder Asthma verwenden.
Holunderblüten:
schweisstreibend, bei Erkältungen.
Hopfen:
beruhigend, antibiotisch, anregend auf Periodenzyklus.

I

Isländisch Moos:
bei bakteriell bedingten Katarrhen der Luftwege, appetitanregend.
Johanniskraut:
entzündungswidrig, wundheilend, gegen Depressionen, kann lichtempfindlich machen.

K

Kamillenblüten:
entzündungswidrig, krampflösend, desinfizierend, Mund- und Rachenspülungen, Wundbehandlung, bei Entzündungen und Krämpfen im Magen-Darm-Trakt.
Kardobenediktenkraut:
bei Verdauungsschwäche.
Karkade:
erfrischender Genusstee, als färbender Zusatz zu Hagebutten.
Käslikraut:
zu Bädern und Umschlägen bei schlecht heilenden Wunden, Abszessen, Furunkeln usw.
Kornblumen:
bei Verdauungsstörungen, als Verschönerungsmittel in Teemischungen.
Krauseminze:
Beschwerden im Magen-Darm-Kanal, galletreibend, Aromastoff ("Spearmint").
Kümmel:
blähungswidrig, milchbildend während der Stillzeit.

L

Lavendelblüten:
innerlich beruhigend, bei Verdauungsstörungen,
äusserlich durchblutungsfördernd, für Wäsche-Duftsachets.
Leinsamen:
gegen Verstopfung (mit viel Flüssigkeit einnehmen).
Liebstöckelwurzel:
wassertreibend, verdauungsfördernd.
Lindenblüten:
schweisstreibend, bei Erkältungen, Grippe
Löwenzahnwurzel:
anregend auf Verdauungsdrüsen, wassertreibend.
Lungenkraut:
Erkrankungen der Atmungsorgane.

M

Majoran:
blähungswidrig, verdauungsfördernd, Gewürz.
Malvenblätter:
zu Bädern und Umschlägen bei schlecht heilenden Wunden, Abszessen, Furunkeln usw.
Melissenblätter:
beruhigend, krampflösend (besonders im Magen-Darm-Trakt).
Misteln:
gegen hohen Blutdruck, statt Tee aber besser Fertigpräparate verwenden.

N

 
 

O

Olivenblätter:
gegen hohen Blutdruck (Mistelersatz).
Orangenblüten:
schwach beruhigend.

P

Pfefferminze:
Anregung der Lebertätigkeit, krampflösend, antimikrobiell, verdauungsfördernd.

Q

Quendel:
gegen Husten.

R

Ringelblumen:
wundheilend, bei Entzündungen.
Rosmarinblätter:
äusserlich durchblutungsfördernd, gegen Rheuma, zu anregenden Bädern;
innerlich verdauungsfördernd, kreislaufanregend, bei niederem Blutdruck (ausser in geringen Mengen als Gewürz ist die innerliche Anwendung von Rosmarin nicht zu empfehlen).

S

Salbeiblätter:
Spülungen bei Mund- und Rachenentzündungen, schweisshemmend.
Sanikel:
zusammenziehendes Mittel bei Wunden und Umläufen.
Schachtelhalm:
wassertreibend, zu Kieselsäurekuren, äusserlich bei schlecht heilenden Wunden.
Schafgarben:
krampflösend bei Frauenleiden, bei Verdauungsstörungen.
Schliessgraswurzel:
desinfizierend auf die Harnwege, wassertreibend.
Schlüsselblumen:
auswurfsfördernd bei Husten.
Sennesblatt:
abführend (nicht dauernd einnehmen).
Silbermantel:
zusammenziehend, stopfend, krampflösend, in Frauentees.
Spierblume:
schweisstreibend, gegen Rheuma und Fieber.
Spitzwegerich:
auswurfsfördernd bei Husten.
Stechpalme:
hustenlösend, harntreibend, gegen Fieber und Rheuma.
Stiefmütterchen:
zur Ekzembehandlung.
Storchenschnabel:
gegen Durchfall, äusserlich bei schlecht heilenden Wunden.
Süssholz:
auswurfsfördernd, krampflösend, entzündungswidrig, Schutzwirkung bei Magengeschwür, nicht bei hohem Blutdruck anwenden.

T

Taigawurzel:
konzentrationssteigernd, verbessert die Anpassungsfähigkeit in Stresssituationen, resistenzsteigernd, blutdruckregulierend, antiarteriosklerotisch.
Tausendgüldenkraut:
Anregung der Verdauungssäfte (Magensaft, Galle).
Thymian:
krampflösend bei Husten.

U

 
 

V

Verveine:
beruhigend, Genusstee.
Vogelknöterich:
gegen Durchfall, festigende Wirkung auf Lungengewebe unsicher.

W

Wacholderbeeren:
wassertreibend (wirkt nierenreizend, keinesfalls bei geschädigten Nieren anwenden);
äusserlich vor allem als Wacholdergeist gegen Rheuma.
Waldmeister:
gefässerweiternd, entzündungswidrig, gegen Durchblutungsstörungen, Venenerkrankungen.
Wallwurz:
entzündungswidrig, wundheilend, verflüssigt Wundsekrete, bei schlecht heilenden Wunden, offenen Beinen, Rheuma, Quetschungen usw. (nur äusserlich anwenden).
Weidenrinde:
gegen Fieber, Rheuma.
Weidenröschen:
zusammenziehend, wundheilend, Prostataleiden (wissenschaftlich wenig erforscht).
Weissdorn:
fördert die Durchblutung der Herzkranzgefässe und verbessert den Wirkungsgrad des Herzens.
Wermut:
appetitanregend, Bittermittel bei Verdauungsstörungen (nicht dauern einnehmen).

X

 
 

Y

 
 

Z

Zimt:
appetitanregend, verdauungsfördernd, Gewürz.
Zinnkraut:
wassertreibend, zu Kieselsäurekuren, äusserlich bei schlecht heilenden Wunden.

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